David
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Es bleibt das Gefühl im Urlaub abgezockt worden zu sein 🙁
Ich war mit meinem Land Rover Defender bei Autohaus Schober, weil auf dem Weg in den Urlaub plötzlich ein starkes Rütteln der Karosserie aufgetreten ist. Ich vermutete die Kreuzgelenke der vord. Kardanwelle, da wohl eine häufige Ursache dafür. Da die Teile in Österreich nicht verfügbar waren, habe ich sie aus DE nach AUS. bestellt. Bevor die Teile angekommen sind, bin ich zur Werkstatt gelaufen, habe nach einem Termin gefragt, das Problem des unruhigen Laufs geschildert und meine Idee mit dem Tausch der Kreuzgelenke mitgeteilt. Am Emfang: ein junger Mann mit Brille (der den Auftrag entgegennahm), daneben eine junge Frau und daneben ein älterer Herr im Blaumann. Termin wurde vom jungen Mann für Freitag bestätigt und er sagte noch, dass es aktuell schwierig mit Ersatzteilen ist.
Als Mittwoch die Teile ankamen, rief ich an und sagte, dass ich den Wagen schon am Donnerstag vorbeibringen kann. Termin wurde auf Donnerst. 14 Uhr verlegt.
Auto wurde am Donnerstag um 13 Uhr (Mittagspause) vorbeigebracht. Eine junge Frau (brünett) hat ein Fenster geöffnet und den Autoschlüssel entgegengenommen. Ich sagte, dass die Teile auf dem Fahrersitz liegen und man mich bei Fragen kontaktieren soll.
Ich war kurz einkaufen und bin dann noch mal kurz vorbeigelaufen und erwischte den Mechaniker gerade, als dieser die Teile vom Fahrersitz nahm.
Ich schilderte auch ihm das Problem, dass die Karosserie wackelt und ich die Kreuzgelenke vermute. Er solle doch bitte das Spiel prüfen und diese austauschen.
Er sagte zu mir, dass das kein Problem und schnell erledigt sei.
Im Landrover Reparaturleitfaden werden 60 Min. für den Austausch beider Kreuzgelenke an der vord. Kardanwelle veranschlagt. Zwei Stunden später rief ich an und Herr Schober persönlich erzählte mir, dass der Wagen bis 17 Uhr fertig sein würde. 17 Uhr passte mir nicht mehr, sodass wir die Abholung auf Freitagmorgen verschoben.
Als ich dann am Freitagmorgen den Wagen abholen wollte, musste ich zuerst einen Haftungsausschluss wegen der mitgebr. Teile unterschreiben und dann auf dem Schreiben auch noch feststellen, dass aufgrund der selbst mitgebrachten Teile "ein höheres Risiko" vorherrscht und deswegen der Stundenlohn bei 114€ (netto!!!!) liegen würde. Für 60 Minuten Arbeit, brauchte das Autohaus Schober 2,5 Stunden.
Erst schließt man die Haftung aus und dann bezahlt man noch mehr, weil ein größeres Risiko vorherrschen würde? Welches Risiko, wenn man den Kunden zwingt einen Haftungsausschluss zu unterschreiben? Im Vorfeld wurde nichtsdergleichen kommuniziert.
Kommen wir jetzt erst zum wirklichen fragwürdigen Verhalten:
Rechnung an der Tankstelle bezahlt. Ab zur Probefahrt:
Nach den ersten Metern die Ernüchterung: ES HAT SICH NICHTS VERÄNDERT.
Ich bin also wieder zum Empfang und schilderte mein Problem. Herr im Blaumann, der ganz links saß:
Also an den Kreuzgelenken liegt so ein Schaukeln der Karosserie nie, das hätten wir dir gleich sagen können. ABER WIESO HABT IHR DANN NICHT?
Er öffnete die Tür zur Werkstatt und rief zum Mechaniker, der die Reparatur durchgeführt hat: Werner, der Herr mit dem Wrangler ist wieder da. Komm mal her.
Zur Info: Ein Landrover Defender ist kein Jeep Wrangler. Ein Autohaus sollte schon wissen, was für Autos man repariert. Vor allem, wenn der Firmenstempel das Jeep Logo trägt.
Werner: Ja, an den Kreuzgelenken liegt das nie und mir ist das bei der Probefahrt auch aufgefallen.
Danke für nichts, Werner. 342,-€ aus der Tasche gezogen, für nichts. Ein Spiel an den Kreuzgelenken gab es übrigens nicht. Es ist exakt wie mit den alten Kreuzgelenken. Ich habe mich vor Ort unter das Auto gelegt und es geprüft.
Ich kann aber noch einen drauf setzen:
Woran lag es denn nun? An einer beschädigten Karkasse im Reifen hinten rechts. Das habe ich auf der Rückfahrt nach wenigen Metern selber bemerkt. Zur Info: Wagen stand zum Wechsel der Kreuzgel. auf der Hebebühne: Ein blinder Azubi hätte diesen krummen Reifen sehen müssen, Bilder anbei.
Email mit Bitte um Stellungnahme vom 08.09.2023 blieb unbeantwortet!